Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
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Einen wunderschönen guten Morgen meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich hoffe, und es freut mich, das zu sagen, dass Sie ein wunderschönes, sonniges, erholsames Frühlingswochenende hatten und deshalb ausgeruht und voller Vorfreude in diese heutige Anhörung gehen. Meine sehr geehrten Damen und Herren, herzlich willkommen an diesem sonnigen Frühlingstag, Montagmorgen, im Unterausschuss Arzneimittel des Gemeinsamen Bundesausschusses! Mein Name ist Jörg Niemann, ich bin stellvertretendes unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss und stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss Arzneimittel. In der heutigen Anhörung vertrete ich Herrn Professor Hecken. Die Anhörung bezieht sich auf den Wirkstoff Cemiplimab. Er wird angewendet als Monotherapie zur adjuvanten Behandlung von erwachsenen Patienten mit kutanem Plattenepithelkarzinom und hohem Rezidivrisiko nach Operation und Bestrahlung. Grundlage sind das Dossier des pharmazeutischen Unternehmers sowie die IQWiG-Nutzenbewertung vom 12. März 2026. Zu der Anhörung und den Bewertungen wurden schriftliche Stellungnahmen eingereicht von der Firma Regeneron GmbH, der hier in Rede stehende pharmazeutische Unternehmer, von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie sowie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, außerdem von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie und der Deutschen Krebsgesellschaft, von SUN Pharmaceuticals Germany GmbH und vom vfa, dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller. Wie Sie wissen, wird bei unseren Anhörungen ein Wortprotokoll geführt, und wir müssen zu Beginn immer die Anwesenheit feststellen, was ich hiermit tun werde. Ich rufe Sie auf und bitte Sie, die Anwesenheit zu bestätigen. Für den pharmazeutischen Unternehmer Regeneron müssten anwesend sein Frau Briswalter, Frau Dr. Frohnert, Frau Struck und Frau Heitzig, für die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie Herr Professor Dr. Wörmann, für die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie Herr Professor Dr. Weichenthal und Frau Professor Leiter-Stöpke, für SUN Pharmaceuticals Germany Herr Müller und Frau Helf sowie für den vfa Herr Bussilliat. Ist noch jemand in der Leitung, der nicht aufgerufen wurde? – Das ist erkennbar nicht der Fall. Damit sind wir mit unseren Formalia schon durch. Wie immer bei unseren Anhörungen hat zunächst der pharmazeutische Unternehmer die Gelegenheit, in das Thema einzuführen und die aus seiner Sicht wichtigen Aspekte noch einmal herauszustellen. Danach treten wir in die Frage-und-Antwort-Runde ein. Wer macht das für Regeneron?
Frau Briswalter (Regeneron)
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Das übernehme ich gerne.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
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Frau Briswalter, Sie haben das Wort.
Frau Briswalter (Regeneron)
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Sehr geehrter Herr Niemann! Sehr geehrte Damen und Herren! Vielen Dank für die Möglichkeit, die heutige Diskussion zu Cemiplimab mit den aus unserer Sicht wichtigsten Punkten zu beginnen. Mein Name ist Stephanie Briswalter, ich leite bei Regeneron den Bereich Market Access für die DACH-Region. Bevor ich inhaltlich einsteige, möchte ich Ihnen kurz die Kolleginnen vorstellen, die heute mit mir hier sind: Frau Lara Heitzig verantwortet das Dossier vonseiten Market Access. Frau Dr. Cornelia Frohnert begleitet den AMNOG-Prozess von medizinischer Seite, und Frau Karolin Struck ist als externe Statistikerin unsere Expertin für die im Dossier vorgelegten Analysen. Wir sprechen heute über Cemiplimab, LIBTAYO, als adjuvante Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit kutanem Plattenepithelkarzinom, abgekürzt als CSCC, und hohem Rezidivrisiko nach Operation und Strahlentherapie. Patienten mit Hochrisiko-CSCC nach kurativem Therapieansatz befinden sich in einer besonders vulnerablen Situation. Trotz Operation und Bestrahlung besteht für sie ein erhebliches Risiko für das Auftreten von Rezidiven. Das Auftreten eines Rezidivs bedeutet, dass der kurative Therapieansatz gescheitert ist und diese Patienten sich erneut in einem potenziell lebensbedrohlichen Stadium befinden. Das Auftreten von Rezidiven ist mit einer äußerst schlechten Prognose und einem medianen Überleben von weniger als zwei Jahren verbunden. Bis zur Zulassung von Cemiplimab bestand in der adjuvanten Behandlung dieser Patienten eine erhebliche Versorgungslücke, da es keine zugelassene Therapie gab und man diese Patienten dadurch einfach nur engmaschig kontrollieren konnte. Mit der Zulassungserweiterung von Cemiplimab steht Patienten mit CSCC und hohem Rezidivrisiko nach vorangegangener potenziell kurativer Behandlung erstmalig eine wirksame Therapie zur Vermeidung von Rezidiven zur Verfügung. Ich möchte für die heutige Diskussion auf zwei sehr wesentliche Punkte näher eingehen. Das ist zum einen der Stellenwert von LIBTAYO als adjuvante Therapie und zum anderen die Aussagekraft unserer Zulassungsstudie, und hier möchte ich insbesondere näher auf den zweiten Datenschnitt eingehen, der Teil unserer Zulassung war, vom IQWiG jedoch nicht bewertet wurde. Lassen Sie mich mit dem Stellenwert beginnen: Die Ergebnisse der pivotalen C-POST-Studie zeigen eindrücklich, dass die adjuvante Behandlung mit Cemiplimab über einen begrenzten Zeitraum von bis zu 48 Wochen effektiv und langfristig der Entstehung von Rezidiven vorbeugt und damit den kurativen Therapieanspruch erfüllt. Die Ergebnisse zum krankheitsfreien Überleben sind beeindruckend. So konnte das Risiko, ein Rezidiv zu erleiden oder zu versterben, unter Cemiplimab im Vergleich zu beobachtendem Abwarten statistisch signifikant um 64 Prozent reduziert werden. Dieser Vorteil spiegelt sich in beiden Ausprägungen des Rezidivs deutlich wider. Das Risiko für ein lokoregionäres Rezidiv konnte um 77 Prozent reduziert werden und das Risiko für ein Fernrezidiv um 62 Prozent. Auch nach 48 Monaten blieben 80 Prozent der Patienten im Cemiplimab-Arm rezidivfrei, verglichen mit lediglich 61 Prozent unter beobachtendem Abwarten. Das bedeutet, dass unter adjuvanter Therapie mit Cemiplimab etwa vier von fünf Patienten auch nach vier Jahren rezidivfrei blieben. Darüber hinaus konnte die adjustierte jährliche Rate von Sekundärtumoren im Cemiplimab-Arm im Vergleich zu beobachtendem Abwarten reduziert werden. Dies ist von großer Bedeutung, da gerade multiple Sekundärtumoren für die zumeist älteren Patienten eine hohe Belastung durch wiederkehrende Interventionen bedeuten. Die Verträglichkeit entspricht dem bekannten und etablierten Sicherheitsprofil aus bereits zugelassenen Indikationen und ist damit weitreichend im klinischen Versorgungsalltag bekannt und handhabbar. Damit möchte ich zu dem zweiten wesentlichen Punkt kommen, der Aussagekraft unserer Zulassungsstudie. Die EMA hat im Rahmen unseres Zulassungsverfahrens einen zweiten Datenschnitt angefordert, den wir im Dossier dargestellt haben. Das IQWiG hat diesen jedoch nicht bewertet, da es davon ausgegangen war, dieser wäre nicht von der EMA angefordert gewesen. Der zweite Datenschnitt spielt für die Beobachtungsdauer aber eine bedeutende Rolle. Die mediane Nachbeobachtung von 24 Monaten bereits zum ersten Datenschnitt bzw. dann 30 Monate zum zweiten Datenschnitt deckt den in der S3-Leitlinie definierten Hochrisikozeitraum vollständig ab. Gemäß AWMF-Leitlinie treten circa 70 Prozent der Rezidive innerhalb des ersten Jahres und 84 Prozent innerhalb der ersten zwei Jahre nach Primärdiagnose auf. Zum Zeitpunkt des zweiten Datenschnitts wurden circa 90 Prozent der Patienten mindestens zwölf Monate nachbeobachtet. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da die meisten DFS-Ereignisse bereits innerhalb der ersten 12 Monate auftreten und somit der kritische Zeitraum mit dem höchsten Rezidivrisiko abgedeckt ist. Bei der Bewertung der Beobachtungsdauer ist zudem zu berücksichtigen, dass die tatsächliche Dauer seit Primärdiagnose erheblich länger ist als die berichtete Nachbeobachtungszeit ab Randomisierung. Alle Patienten hatten vor Randomisierung bereits eine kurative Behandlung abgeschlossen, bestehend aus makroskopischer Resektion und postoperativer Bestrahlung. Die Robustheit der Daten bestätigt sich in der Konsistenz der Ergebnisse zwischen den beiden Datenschnitten. Es traten lediglich acht weitere DFS-Ereignisse auf. Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass Cemiplimab die erste und einzige adjuvante Therapie ist, die das zentrale Therapieziel, nämlich die Vermeidung von Rezidiven bei Patienten mit Hochrisiko-CSCC, nachweislich erreicht und damit einen klinisch bedeutsamen Fortschritt in der Versorgung dieser Patientenpopulation darstellt. Die Vermeidung von Rezidiven, die damit einhergehende Vermeidung belastender Folgebehandlungen stellt ein essenzielles Therapieziel in der vorliegenden Therapiesituation dar. Diese signifikanten Ergebnisse bestätigen den Hinweis für einen erheblichen Zusatznutzen. – Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und freue mich auf einen guten Austausch.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
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Vielen Dank, Frau Briswalter. – Ich beginne mit einer Frage an die Kliniker. In seiner Nutzenbewertung schlussfolgert das IQWiG, dass sich die vorgelegten Daten zum ersten Datenschnitt, insbesondere zum Endpunkt krankheitsfreies Überleben aufgrund einer zu kurzen Beobachtungsdauer, das wurde eben schon andiskutiert, die den Hochrisikozeitraum von zwei Jahren für das Auftreten eines Rezidivs nicht hinreichend abbildet, nicht eignen, um eine Aussage zum Zusatznutzen gegenüber beobachtendem Abwarten abzuleiten. In Ihrer Stellungnahme teilen Sie die Kritik des IQWiG zur Beobachtungszeit nicht, vielmehr weisen Sie darauf hin, dass eine Aussage mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 24 Monaten durchaus möglich ist. Diesbezüglich teilen Sie auch nicht die vom IQWiG angenommene Unsicherheit, dass die geringere Anzahl an Rezidiven unter Cemiplimab nur auf eine Verzögerung des Auftretens der Rezidive hinauslaufen könnte. Ich würde Sie bitten, das noch einmal näher zu erläutern. – Herr Professor Wörmann.
Herr Prof. Dr. Wörmann (DGHO)
Pages 5–5
Ich fange nur an, weil sich die beiden nicht trauen. Konkret: Es ist eine besondere Krankheit, die wir hier haben. Sie haben es schon gesagt, Plattenepithelkarzinom. Es ist ein Patientenkollektiv mit bestimmten Noxen, die dazu prädisponieren. Ich glaube, wir haben selten ein Anwendungsgebiet über ein Kollektiv mit einem medianen Alter über 70 Jahre gehabt. Also es ist schon eine besondere Gruppe. Das Zweite, und das ist eben auch schon kurz angesprochen worden, es ist eine stigmatisierte Gruppe der besonderen Lokalisation. Die Diskussion, die wir im Moment bei uns führen, ist, wie wir das Hochrisikokollektiv der Patienten definieren, die von dieser Therapie wirklich profitieren. Das ist auch im Kontext von anderen Studien zu sehen. Bezüglich der konkreten Frage würde ich jetzt gerne die Kollegin und den Kollegen aus Tübingen und Kiel animieren, das Patientenkollektiv zu beschreiben und ihre Zurückhaltung aufzugeben.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
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Vielen Dank, Herr Wörmann. – Ich denke, nach dieser freundlichen Einladung wird das jetzt auch kommen. Wer möchte das ergänzen?
Frau Prof. Leiter-Stöpke (ADO)
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Ich möchte bestätigen, dass es wirklich ein besonderes Patientenkollektiv ist. Diese Patienten sind alt und teilweise morbide. Aber es gibt Daten, die besagen, dass diese Patienten sehr gut auf eine Systemtherapie mit Immuncheckpoint-Blockade ansprechen, insbesondere Cemiplimab, das hier für die fortgeschrittene Situation schon zugelassen ist und vergütet wird, und dass diese Patienten aufgrund ihrer Komorbidität einen hohen Leidensdruck haben, dass sich der Allgemeinzustand der Patienten sehr stark verschlechtert und die Lebensqualität deutlich sinkt, wenn diese Plattenepithelkarzinome rezidivieren. Wenn wir diese Rezidive verhindern können - was wir seit der Zulassung schon häufig tun, indem wir die Therapie einsetzen - dann haben diese Patienten einen hohen Vorteil. Sie haben weniger Komorbiditäten, es treten weniger Sekundärtumoren auf. Die Patienten müssen sich nicht weiteren sehr stark morbiditätsfördernden Eingriffen unterziehen, wie zum Beispiel Operation und Bestrahlung. In der Studie war es so, dass diese Patienten bestrahlt werden mussten, bevor sie in die Studie randomisiert werden konnten. Letztendlich können Patienten nur zu einem gewissen Maße nachbestrahlt werden. Wenn in diesem Gebiet, das schon bestrahlt wurde, ein Rezidiv auftritt, ist eine weitere Bestrahlung häufig nicht möglich, weil man dann die Dosis schon erreicht hat. Folglich bleiben uns nicht so viele Möglichkeiten, bei diesem Rezidiv zu agieren.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
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Danke schön, Frau Leiter-Stöpke. – Herr Professor Weichenthal, bitte.
Herr Prof. Dr. Weichenthal (ADO)
Pages 6–6
Ich hatte Ihre Aufforderung nicht an uns gerichtet verstanden. Ich dachte, Sie wollten den Pharmaunternehmer noch einmal bitten zu konkretisieren, warum das mit der Nachbeobachtung nicht das Problem ist. Aber ich gehe gerne darauf ein. Im Prinzip fand ich die Bewertung durch das IQWiG, diesen Punkt, dass nicht allein der Median der Nachbeobachtung darüber Aufschluss gibt, ob wir genügend Beobachtungen gemacht haben, schon in Ordnung. Das ist sicherlich bei diesem ersten Datenschnitt ein Punkt, wobei offenbar jetzt geklärt ist, dass auch dieser zweite Datenschnitt nicht wie durch Zauberei entstanden ist, sondern anscheinend tatsächlich von der EMA abgefordert war. Insofern nimmt das sicherlich viel von der Kritik, zumal, wie richtig ausgeführt wurde, ein Großteil der Rezidive, die wir beobachten, bei diesen Patienten relativ schnell kommt. Das heißt, mit diesem zweiten Datenschnitt ist ein erheblicher Teil dieser Risikoperiode tatsächlich abgegolten. Es kommt eines hinzu, das wissen wir hinlänglich aus der Immuntherapie, gerade der Tumoren, die durch die UV-Belastung eine hohe Mutationslast tragen, dass das Ansprechen, anders als wir das sonst bei Chemotherapien oder bei zielgerichteten Therapien gelegentlich gesehen haben, dass das nicht einfach nur ein Hinausschieben dieser Response ist, sondern dass wir sehen, dass diese Kurven oft in ein dauerhaftes Plateau gehen. Das ist auch das, was wir in der Klinik beobachten. Herr Wörmann hat recht, diese Altersgruppe ist im Schnitt über 70 Jahre alt. Die sind sogar für Studien sehr untypisch, zum Teil über 80, Ende 80, Anfang 90, und diese Therapie ist für diese Patienten tatsächlich extrem segensreich. Selbst wenn wir annähmen, dass die Patienten aus der Studie, die noch nicht voll in dem Fenster der zwei Jahre waren, möglicherweise noch Rezidive entwickeln, bei der gefundenen Hazard Ratio ist es, da muss man auch die Kirche mal im Dorf lassen, überhaupt nicht erwartbar, dass dieser Effekt, den wir beobachten, selbst wenn er etwas abgeschwächt würde, dadurch aus der Welt wäre. Insofern muss ich sagen, die Effizienz dieser Therapie ist hoch, und der Nutzen ist ein echter Segen für die betroffenen Patienten. Insofern sind das zwei Aspekte, die zum einen etwas biostatistisch-akademisch sind, die aber, wie ich finde, nicht so ganz tragen, und auf der anderen Seite dieser doch klar erkennbare, täglich bei uns in der Routine erkennbare klinische Nutzen.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
Pages 6–6
Vielen Dank, Herr Weichenthal. – Ich nehme das zum Anlass, eine Frage an den pharmazeutischen Unternehmer zu richten, die sich auch um diese Datensituation dreht. In Ihrer Stellungnahme reichen Sie die Ergebnisse zum Endpunkt krankheitsfreies Überleben vom präspezifizierten dritten Datenschnitt vom 3. März 2026 nach. Die mediane Beobachtungszeit dieses Datenschnitts ist mit 41 Monaten deutlich länger und deckt den Hochrisikozeitraum für das Auftreten von Rezidiven insgesamt besser ab. Ist es Ihnen möglich, noch die Ergebnisse des gesamten Datenschnitts zu allen Endpunktkategorien für die Nutzenbewertung bereitzustellen? Das würde die Datensituation noch einmal deutlich verbessern. Das ist eine Frage an den pharmazeutischen Unternehmer. Wer möchte darauf antworten? – Frau Briswalter, bitte schön.
Frau Briswalter (Regeneron)
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Sehr gerne. Entschuldigen Sie die technischen Herausforderungen heute Morgen. Zuerst einmal: Dieser Datenschnitt, den wir in der Stellungnahme nachgereicht haben, war nicht präspezifiziert, sondern den haben wir nachgereicht, um einen längeren Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Das, was wir Ihnen nachgereicht haben, ist das, was wir zum jetzigen Zeitpunkt nachreichen können. Weitere Analysen liegen uns hierzu nicht vor.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
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Danke schön, Frau Briswalter. – Ich öffne für weitere Fragen. Herr Sievers vom GKV-SV hat sich gemeldet. Bitte schön.
Zu den Datenschnitten hätte ich eine Anschlussfrage. Wann ist mit den finalen Ergebnissen der Studie zu rechnen? Gibt es schon Prognosen, wann Sie davon ausgehen, dass Ihnen diese Daten vorliegen?
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
Pages 7–7
Frau Heitzig, bitte.
Frau Heitzig (Regeneron)
Pages 7–7
Die finalen Ergebnisse werden dann ausgewertet, wenn 80 Prozent der Patienten erreicht sind. Den genauen Zeitpunkt kann man im Moment noch nicht absehen.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
Pages 7–7
Danke schön. – Ist Ihre Frage beantwortet, Herr Sievers?
Mich hätte interessiert, ob Sie dazu eine interne Prognose hätten, wann mit den Daten zu rechnen ist, ob Sie dieses Jahr noch damit rechnen, dass der finale Datenschnitt gezogen wird oder erst im nächsten oder übernächsten Jahr. Vielleicht können Sie dazu ausführen.
Herr Niemann (stellv. Vorsitzender)
Pages 7–7
Frau Heitzig noch einmal.
Frau Heitzig (Regeneron)
Pages 7–7
Uns liegen im Moment keine Informationen vor, wann der Datenschnitt vorliegt. Das liegt daran, dass die Analysen ereignisgetrieben sind.